Christine Sehles Werbe-Blog: Branchengeflüster ...


Header Christine Sehle BLOG Branchengeflüster

Dein E-Mail Konto wurde gehackt - bitte zahlen!

Erpresser-Mail im Spam entdeckt - was nun?

"Hallo, ich habe schlechte Nachrichten für dich. Am 28.06.2018 habe ich dein Konto ....@...de gehackt und habe vollen Zugriff ..."

 

So oder so ähnlich formuliert, kursieren gerade Erpresser-Mails im Netz.

50 Bitcoins soll der Spaß kosten, die angeblichen "fantasievollen" Bildchen/Filme von dir zu löschen.

Das kann natürlich bei dem ein oder anderen erst einmal Angst erzeugen und verunsichern, was nun zu tun ist.

 

Diese Schritte habe ich selbst eingeleitet:

Nachdem ich mich beim Provider rückversichert hatte, dass offiziell nichts mit dem Account passiert ist (auch, wenn natürlich das Haftungsproblem nicht bei diesem liegt), habe ich mich im Netz nach Informationen umgeschaut und bin fündig geworden.

Hier sind gute Links, wo du erst einmal prüfen kannst, ob deine E-Mail gehackt wurde:

Eine Übersicht aktueller Online-Missbrauchsfälle jeglicher Art bietet das Portal onlinewarnungen.de:

https://www.onlinewarnungen.de/ratgeber/email-account-gehackt-so-pruefen-sie-ob-hacker-daten-gestohlen-haben/

Hier kann man sich gut informieren, was gerade an böswilligen Attacken im Netz los ist.

 

Einen Check der Mail - bei oftmals gleichzeitigem Abo eines Alarms/Alerts, falls es tatsöächlich schlechte Neuigkeiten gibt - bieten diese Portale:

  1. Firefox (auch nutzbar, wenn man andere Browser nutzt): https://monitor.firefox.com/scan
  2. HPI Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts, Uni Potsdam: https://sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/search
  3. Breach alarm: https://breachalarm.com/
  4.  BSI-Sicherheitstest des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik: https://haveibeenpwned.com/
  5. deutschsprachiges Tool für Daten-Leaks: https://www.experte.de/email-check
    Weitere Informationen zum Tool findet sich auch in einem aktuellen WDR Blog-Beitrag unter https://blog.wdr.de/digitalistan/wurde-ich-schon-mal-gehackt/

Abhilfe: Ändern der Passwörter und Kontrolle auf Schad-Software - regelmäßig!

Wie wir aus aktuellem Anlass wissen, sind einige Leute beim Datenklau recht findig (Schüler hackt Daten von deutschen Politikern und Prominenten).

Folgendes kann dir helfen, dass deine Accounts nicht gehackt werden (allerdings ohne Gewähr):

  • Passwörter regelmäßig ändertn
  • Passwörter sicher verwahren
  • genutzte Geräte/Devices auf Viren und andere Schadsoftware prüfen
  • merkwürdige E-Mails, beonders diejenigen, die einen Link oder eine Zip-datei enthalten, nicht öffnen

Viel Glück!

 

#christinesehle


Ach ja, mal wieder EuGH & Facebook

Datenschutz: Können Seitenbetreiber bei Facebook jetzt aufatmen?

Hurra! Facebook hat reagiert ... der #EuGH-gerechte Datenschutz ist da! Oder - auch nicht? Nun, lest erstmal alles über das Update (11.09.2018) - und wie ihr als Seitenbetreiber jetzt damit umgehen müsst: #page_controller_addendum ...

 

Und für diesen Link bekomme ich kein Geld, es ist eine unbeauftragte Empfehlung, weil dieser Rechtsanwalt einfach TOP ist, was das Internet- / Medienrecht betrifft. Er hat es ganz wunderbar erklärt, sodass Ihr das einfach umsetzen könnt. Viel Erfolg!

https://drschwenke.de/anleitung-facebook-datenschutz-page-controller-addendum/

Hier steht immerhin nun schon etwas, doch es ist noch nicht wirklich ausreichend ...

Na, dann mal fix das Kontaktformular an Facebook absenden!


Achtung, dieser Post kann Spuren von Werbung enthalten

Neues aus Berlin: Man hat es ja geahnt - die DSGVO war noch nicht das Ende

Seit dem 24.05.2018 haben wir - und alle Social Media Influencer - es schriftlich (und amtlich ist es auch):

So urteilte das Landgericht Berlin, dass jeder Social-Media-Beitrag, der Markennennungen enthält, eindeutig als Werbung gekennzeichnet werden muss.

Im Klartext heißt das, ob Posts auf Instagram, Facebook, Snapchat oder auch Youtube-Videos (und natürlich auch dieser Blog-Post) -

immer dann, wenn dort Marken genannt oder getagged werden, muss zu Beginn des Textes das Wort "Werbung" oder "Anzeige" stehen.

Auf Bezeichnungen wie #ad oder #sponsoredby sollte verzichtet werden.

 

Ah ja.

Ab wann, bitteschön, ist es dann Schleichwerbung?

Reicht dazu schon die Produktplatzierung im Hintergrund?

Und müssen sich jetzt unsere Mädels und Shopping-Queens warm anziehen, zwischen all ihren Beauty-Produkten?

 

Juristisch betrachtet, muss der Leser immer erkennen können, ob es sich um einen redaktionellen oder einen werbenden Beitrag handelt. Das ist das sogenannte Trennungsgebot. In vielen Gesetzen werden dazu die passenden Richtlinien festgelegt (z. B. im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb -UWG-, dem Telemediengesetz, im Rundfunkstaatsvertrag etc. pp).

 

Grundsätzlich ist es Influencern nicht erlaubt, nur die positiven Eigenschaften einer Marke anzupreisen, wenn sie dafür eine Gegenleistung des Unternehmens erhalten (Bezahlung, Verträge). Das wäre eine Verschleierung und nicht erlaubt.

Auch Affiliate-Links zu Shops etc., wo es erworben werden kann, sind eindeutig Werbung.

 

Kauft sich der Influencer ohne Unternehmensauftrag ein Produkt und erzäht seiner staunenen Community, wie toll er das Produkt findet, ist es zwar etwas anderes, aber auch keine sichere Sache: Denn solange der Leser durch den Post in irgendeiner Art und Weise werblich inspiriert wird, sich das Produkt zu kaufen (auch, wenn der influencer dieses gar nicht im Sinn hatte), kann von Schleichwerbung im engeren Sinne gesprochen werden.

Also, nicht zu sehr marktschreierisch loben, liebe Influencer.

Und nu?

Mehr zum Thema Produktplatzierung & Co. gibt es hier zu lesen. Da ich weder Influencer noch Beauty-Queen bin, bin ich an der Stelle dann ausgestiegen.

Mein Marktplatz ist ohnehin sauber - dass ich wirtschaftliche Interessen habe, beweist meine Website. Und mit dem Verfasser des zitierten Artikels verbinden mich auch keine geschäftlichen Beziehungen.

Da gibt es nicht zu verschleiern. :-)

 

#christinesehle


Was weiß Facebook über Dich?

Kontrolle ist immer gut - welche Daten hat Facebook von Dir?

Im Zuge der aktuellen Diskussion der nahenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25.05.2018, rückt die Debatte um die "Datenkrake" Facebook verstärkt in den öffentlichen Fokus.

Wenn Ihr wissen wollt, welche Daten Facebook von Euch hat - also jene, die Ihr selbst preisgegeben habt, könnt Ihr das jederzeit kontrollieren und Euch das Ergebnis per E-Mail zusenden lassen.

Denn eins ist klar - je mehr Ihr in Eure Timeline, Euren Newsfeed postet, desto mehr Daten können über Euch, Eure Vorlieben und Abneigungen gesammelt werden. Ihr habt es also selbst in der Hand.

Wo kann ich diese Daten über mich abrufen?

Gewusst, wo - dieser kleine Link verbirgt sich bei den allgemeinen Kontoeinstellungen in Deinem Profil.

Sehle_facebook_kontrolle 1
Nachdem Du auf diesen Link geklickt hast,
Sehle_facebook Kontrolle 2
prüft Facebook kurz, ob Du authorisiert bist,
Sehle_facebook Kontrolle 3
und dann erhältst Du die Möglichkeit dazu.

Sehle Facebook Kontrolle 4
Per E-Mail kannst Du den Stand der Dinge sehen,
Sehle Facebook Kontrolle 5
Du erhältst den Download-Link (gilt nicht ewig).
Sehle facebook Kontrolle 5
Du bestätigst Deine Identität für den Download.

Sehle Facebook Kontrolle 7
Die Zip-Datei enthält wirklich einiges: bei mir waren es 759 Elemente.
Sehle facebook Kontrolle 9

In den Ordnern finden sich diverse Unterordner - und, oh Freude, auch Bilder, die ich schon gesucht habe! Also, insofern hat sich das Archivieren schon gelohnt.

 

Aber - jede Kommunikation, die ich per Messenger (App oder Desktop) versendet hat, wurde auch erfasst.


Fazit - lasst gesunden Menschenverstand walten bei dem, was Ihr preisgebt!

So, das war der Kurz-Check, was Facebook über mich weiß. Schon spannend ...

 

Und nun? Das ist im Grunde ganz einfach (und deshalb sollte man die sozialen Medien auch nicht per se verteufeln, denn wir reden hier immer vom 80 cm-Problem, welches dafür ursächlich ist):

  1. Wie überall im Leben gilt der Grundsatz - man muss nicht mit jedem befreundet sein, man umgibt sich nur mit den Leuten, die man mag und die zu einem passen. Bevor man redet, denkt man nach und plappert nicht einfach drauflos oder alles nach.
  2. Bilder, Texte, Filme oder GIFs gehören mir grundsätzlich auch nicht - ich darf sie nur teilen, wenn z. B. die Quelle auch "sharing-buttons" hat (weil das eine Zustimmung signalisiert) - sonst benötige ich die Einwilligung des Verfassers.

Wenn ich mir diese und noch ein paar weitere Dinge vor Augen führe, klappt's auch in den sozialen Medien. Denn, auch, wenn ich mein Konto bei Facebook lösche, die Schnipsel in den Suchmaschinen existieren weiter.

 

Da hilft möglicherweise der Antrag bei Google, diese Daten zu löschen ...

Löschung von in der Google-Suche indexierten Inhalten nach europäischem Datenschutzrecht beantragen


SEO: Was bringt das Jahr 2018? Noch mehr Nutzer- und Ergebnis-Orientierung.

sehle SEO wahrsagerin Was bringt 2018

Am Ende eines Jahres zieht man ja gern mal eine Bilanz.

 

Im Content Marketing sprechen wir von den KPI, den Kennzahlen unserer Erfolgsmessung.

Gemeint ist die gemeinsame Betrachtung von Traffic, Verweildauer, Absprungrate, Click-Through-Rate (CTR), Conversionrate und Leadgenerierung. Sie hilft Ihnen, wertvolle Erkenntnisse über die eigenen Maßnahmen zu gewinnen, die Sie investiert haben.

Und damit Sie einen möglichst hohen Marketing-ROI erhalten, gehört die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ganz nach oben auf Ihre To Do-Liste fürs neue Jahr!

Dazu gehören z. B.  solche Fragen:

  • Wie schaffe ich es, 2018 (noch) besser gefunden zu werden?
  • Welche Spielregeln ändern sich bei Google & Co.?
  • Wie muss ich darauf reagieren?
  • Und: Schaffe ich das allein oder benötige ich externe Hilfe einer Agentur?

Und jetzt wird's spannend:
Welche algorithmischen Schwingungen kommen denn nun 2018 auf uns zu?

Oder - besser gesagt: Was können Sie tun, damit Sie locker auf den neuen algorithmischen Wellen reiten können, ohne in der Brandung unterzugehen oder an sicherem Stand zu verlieren?

 

(1) Oberste Regel: Mobile first
Google hat bereits mit dem Roll-Out des Mobile-first-Index begonnen. Denkt man ans eigene Suchverhalten, wundert es nicht, dass heutzutage rund 50 % der Anfragen mobil erfolgen (Tablet, Smartphone etc.).  Und, Hand aufs Herz, ärgern Sie sich nicht auch, wenn dann die Ergebnisse so schlecht sind, dass Sie trotz Ihrer Zwei-Finger-Aerobic beim Rein- oder Rauszoomen fast nichts erkennen können?


| TIPP | Wer jetzt noch keine sogenannte responsive, mobilfähige Website hat, sollte sich definitiv darum kümmern! Inwieweit die eigene Seite schon den Anforderungen entspricht, kann man ganz einfach bei Google selbst testen. Mobile friendly Test

 

(2) Oberstes Gebot: User Experience (UX)
Relevante Inhalte und eine reibungslose, bequeme, intuitive User Experience (Nutzerlebnis) sorgen idealerweise für eine Interaktion. Das gefällt Google.

 

| TIPP |  Das Nutzerverhalten beeinflusst das Ranking!

Wie oben erwähnt, sind hier neben der schnellen Ladezeit der Seite (kleiner als 2 Sek.) und der durchdachten Navigation (in max. 3 Klicks zum Ziel) auch die Verweildauer, Absprungraten und Cornversions wichtig. Für ein schnelleres Laden zeichnet das neue Protokoll HTTP/2 verantwortlich. Allerdings sollte man im Zuge dessen auch seine Website verschlüsseln und auf https:// umstellen, damit diese in allen Browsern angezeigt werden kann. Und selbstverständlich sollte man die neue Property https://www.meineseite.de auch Google Analytics, sofern eingebunden, mitteilen. Denn sonst kann das Analysetool nichts analysieren, weil es noch auf http://www.meineseite.de steht. Das am Rande.
Ganz wichtig: Achten Sie auf die Lesbarkeit! Es soll schon Seitenbetreiber geben, die ihre Absätze nicht mehr nach Sinnzusammenhängen layouten, sondern nach optimaler Nutzung auf kleinen Displays ...
Wenn Sie also auf der Suche nach unique content sind, nehmen Sie Kontakt auf.


(3) Voice search und digitale Assistenten
Schon heute findet jede fünfte Suche über Voice Search statt.
Menschen kommunizieren immer mehr mit Maschinen, damit werden die Anforderung an die Technik steigen, den richtigen Ton der Nutzer zu treffen.
Dann klappt's auch mit der User Experience während der Customer Journey.


Bild Beispiel: Suche nach "UX" mit Anzeigen von Featured Snippets durch Google sehle

Beispiel: Suche nach "UX" mit Anzeigen von Featured Snippets durch Google

(4) Featured ist das neue Rich Snippet
Googles Anspruch ist ganz simpel: Für die Suchenden, den Nutzer, nur das Beste, Relevanteste. Und die Antwort, die diese Kriterien erfüllt, gehört natürlich nach ganz oben in den Suchergebnissen.
Das nennt sich "Position 0".

Die Suchschnipsel (Snippets), die erscheinen, unterliegen also unglaublich hohen Qualitätsansprüchen, weil Google quasi einen Best-of-Extrakt aus den Webseiten zieht, den sie anzeigt.

 

Kann man das direkt beeinflussen? Nein.

Sie können Ihre Snippets nicht zu featured snippets erheben, denn, ich zitiere aus Googles Support:
"Google stellt programmatisch fest, ob sich auf einer Seite eine mögliche Antwort befindet, und blendet das Ergebnis als hervorgehobenes Snippet ein."

 

| TIPP |  Was Sie jedoch immer wieder tun können, ist, Ihren vorhanden Content zu veredeln, optimiert aufzubereiten, indem Ihre Seiten z. B. auf die W-Fragen  antworten, Ihre Seiten Struktur haben, Sie lesenswerten Content bieten usw., usw.


(5) Künstliche Intelligenz (KI) und Deep Learning

(Menschliche) Suchintentionen können von Google damit immer besser erfasst werden - und Seiten, die diese Intentionen am besten bedienen ...
sind Googles Lieblinge.

 

| TIPP |  Stellen Sie sich also auch 2018 immer wieder als erstes beherzt die Frage - was möchte mein Nutzer auf meiner Seite finden?

 

Sollten Ihnen dazu die Ideen ausgehen, rufen Sie mich einfach an oder schreiben mir eine E-Mail.


#region38

Hinweis: Dieses Widget kann derzeit nicht angezeigt werden, da der Code nicht https-kompatibel ist. Bitte folgen Sie daher einfach dem Link zu meinem Profil auf www.unser38.de.

Vielen Dank.